Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für Agile Coaching & Beratung
(Stand: 01.02.2026)
§ 1 Geltungsbereich
  1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge über Coaching- und Beratungsleistungen (nachfolgend „Leistungen“), die zwischen Eugenia Jun Junique Coaching (nachfolgend „Coach“) und seinen Kunden bzw. Auftraggebern (nachfolgend „Kunde“) geschlossen werden.
  1. Diese AGB gelten ausschließlich für Verträge mit Unternehmern im Sinne von §14 BGB. Verbraucher im Sinne von §13 BGB sind vom Geltungsbereich dieser AGB ausgenommen.
  1. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur dann und insoweit Vertragsbestandteil, als der Coach ihrer Geltung ausdrücklich zugestimmt hat. Dieses Zustimmungserfordernis gilt in jedem Fall, beispielsweise auch dann, wenn der Coach in Kenntnis der AGB des Kunden die Leistungen vorbehaltlos erbringt.
  1. Diese AGB gelten auch für alle zukünftigen Geschäftsbeziehungen, selbst wenn sie nicht erneut ausdrücklich vereinbart werden.
  1. Im Einzelfall getroffene, individuelle Vereinbarungen mit dem Kunden (einschließlich Nebenabreden, Ergänzungen und Änderungen) haben in jedem Fall Vorrang vor diesen AGB. Für den Inhalt derartiger Vereinbarungen ist, vorbehaltlich des Gegenbeweises, ein schriftlicher Vertrag bzw. die schriftliche Bestätigung des Coachs maßgebend.
§ 2 Vertragsgegenstand & Leistungsumfang
Der Coach erbringt Leistungen im Bereich Agile Coaching und Beratung, Workshops und Trainings. Der genaue Inhalt der Leistungen ergibt sich aus dem individuell vereinbarten Angebot oder der Auftragsbestätigung.
  • Agile Coaching (Einzel- und Team-Coaching)
  • Beratung zu agilen Methoden und Transformationen
  • Konzeption und Durchführung von Workshops und Trainings
  • Moderation, Training und Begleitung von Transformationsprozessen
  • Operative Begleitung der Teamarbeit durch Erstellung von Reports und Tool-Beratung in Task Management Systemen (z.B. Jira oder Confluence)
Dienstleistungscharakter: Die Tätigkeit des Coaches ist eine reine Dienstleistung gemäß § 611 BGB. Ein konkreter Erfolg (z. B. das Erreichen bestimmter Kennzahlen oder die fehlerfreie Einführung eines Frameworks) wird nicht geschuldet. Die Verantwortung für die Umsetzung der Coaching-Inhalte und die daraus resultierenden geschäftlichen Entscheidungen liegt allein beim Kunden.
Ein Beratertag umfasst eine Arbeitszeit von bis zu 7 Stunden vor Ort oder remote. Reise- und Vorbereitungszeiten werden separat ausgewiesen oder pauschal vereinbart.
§ 3 Zustandekommen des Vertrages
  1. Angebote des Coaches sind freibleibend und unverbindlich.
  1. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde ein schriftliches Angebot des Coaches annimmt oder der Coach eine schriftliche Auftragsbestätigung an den Kunden sendet.
  1. Beginn der Leistungen kann auch die mündliche oder schriftliche Bestätigung des Kunden sein, mit der Leistungserbringung zu beginnen.
§ 4 Mitwirkungspflicht des Kunden
  1. Der Kunde hat den Coach bei der Erbringung der Leistungen in angemessenem Umfang zu unterstützen. Dies beinhaltet insbesondere die Bereitstellung notwendiger Informationen, Daten und Unterlagen sowie die Sicherstellung des Zugangs zu relevanten Personen und Systemen.
  1. Der Auftraggeber stellt sicher, dass die für die Leistungserbringung notwendigen Voraussetzungen erfüllt sind. Hierzu gehören insbesondere:
  • Rechtzeitige Bereitstellung aller erforderlichen Informationen, Zugänge und Unterlagen
  • Verfügbarkeit der benannten Ansprechpersonen und Teilnehmenden zu den vereinbarten Terminen
  • Bereitstellung geeigneter Räumlichkeiten und technischer Infrastruktur für Präsenzveranstaltungen
  • Benennung einer verantwortlichen Ansprechperson mit Entscheidungskompetenz
  1. Der Kunde ist für die Vollständigkeit und Richtigkeit der von ihm bereitgestellten Informationen und Unterlagen verantwortlich.
  1. Verzögerungen oder Mehraufwände, die durch eine Verletzung der Mitwirkungspflicht des Kunden entstehen, gehen zu Lasten des Kunden.
§ 5 Honorar und Zahlungsbedingungen
Das zwischen Coach und Kunde vereinbarte Honorar ergibt sich aus dem individuellen Angebot oder der Auftragsbestätigung.
Für Serviceverträge über mehrere Tage ist eine Vorauszahlung von [50%] des vereinbarten Honorars vor Leistungsbeginn fällig. Die Restzahlung erfolgt nach Abschluss der Leistung gemäß Rechnung.
Sofern nicht anders vereinbart, sind Rechnungen des Coaches innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig. Bei Überschreitung der Zahlungsfrist ist der Coach berechtigt, Verzugszinsen gemäß den gesetzlichen Bestimmungen zu verlangen.
§ 6 Absage- und Stornierungsregelungen
Im Falle einer Absage oder Stornierung von vereinbarten Coaching-Terminen oder Workshops durch den Kunden gelten folgende Regelungen:
  • Bis 14 Tage vor Termin: kostenfrei
  • 7 bis 13 Tage vor Termin: 50% des vereinbarten Honorars
  • Weniger als 7 Tage vor Termin: 100% des vereinbarten Honorars
Dem Kunden steht es frei, Ersatzteilnehmer zu benennen.
Bei Absage durch den Coach aufgrund unvorhersehbarer Umstände (z.B. Krankheit, höhere Gewalt) wird ein Ersatztermin angeboten. Eine darüberhinausgehende Haftung ist ausgeschlossen.
Bei vorzeitiger Kündigung eines vereinbarten Servicezeitraums durch den Kunden gelten die Stornierungsfristen aus §6 analog für den gesamten verbleibenden Leistungsumfang
§ 7 Urheberrecht & Nutzungsrechte
Alle vom Coach erstellten Konzepte, Methoden, Unterlagen und Materialien (nachfolgend „Arbeitsmaterialien“) sind und bleiben geistiges Eigentum des Coaches. Der Kunde erhält, soweit nicht anders vereinbart, ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht ausschließlich für interne Zwecke im Rahmen des jeweiligen Coaching-Projekts.
Konfigurationen und Einstellungen, die direkt in vom Kunden bereitgestellten Systemen (z.B. JIRA, Confluence) vorgenommen werden, gehen mit Abschluss der Leistung in das Eigentum des Kunden über. Wiederverwendbare Templates und Methoden-Frameworks verbleiben im Eigentum des Coach. Eine Weitergabe an Dritte oder die kommerzielle Nutzung der Arbeitsmaterialien ist ohne schriftliche Zustimmung des Coaches nicht gestattet.
§ 8 Haftung
Der Coach haftet für Schäden des Kunden nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Haftung ist der Höhe nach auf das vereinbarte Honorar des jeweiligen Auftrags begrenzt.
Für die Verwirklichung der vom Kunden angestrebten Ziele oder für den Eintritt eines bestimmten Erfolgs im Rahmen des Coachings wird keine Haftung übernommen.
§ 9 Vertraulichkeit & Datenschutz
Der Coach verpflichtet sich, über alle im Rahmen der Coaching-Tätigkeit bekannt gewordenen vertraulichen Informationen des Kunden Stillschweigen zu bewahren. Dies gilt auch für persönliche Daten der Teilnehmer.
Beide Parteien sind verpflichtet, die Bestimmungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) einzuhalten.
Die Datenschutzerklaerung des Coachs ist unter https://junique-coach.de/datenschutz einsehbar.
§ 10 Referenznennung
Sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart, ist der Coach berechtigt, den Kunden und das Coaching-Projekt nach erfolgreichem Abschluss als Referenz zu benennen.
§ 11 Schlussbestimmungen
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, so wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon nicht berührt.
Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt eine Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
Gerichtsstand ist Leverkusen.